Namibia – Desert Elephants – 03.01.2018

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Namibia

** Namutoni **

03 Januar 2018

Auch am letzten Tag geht es wie immer früh raus. Alles muss wieder zusammen gepackt werden und dann liegen noch die 175 km bis Okaukuejo vor mir. Die Strecke führt durch den Park, mit Geschwindigkeitsbeschränkung, wilden Tieren, wilden Touristen und/oder Einheimischen, den schlechten Straßen und mein Zeitlimit 11:13 Uhr. Da bleibt leider nur eine schnelle Runde zu meinen drei Wasserlöchern hier um Namutoni.
Aber auch meine Abschiedsrunde war ohne Highlights und so mache ich mich auf den Weg. Hinter Namutoni war der alte Elefantenbulle leider wieder nicht zu sehen und der See, wo die Flamingos immer sind, war auch noch immer trocken und ohne Leben.
So verlief die Rückreise sehr ruhig, leider ohne tierische Besonderheiten und ich war noch vor 11:00 Uhr am Anderson Gate.
Vor mir waren zwei Autos, ein PKW mit mehreren asiatisch aussehenden Personen und ein Buggy mit zwei Namibiern.
Das erste Auto wurde sehr genau durchsucht und sie mussten alles, wirklich alles auspacken. Die beiden Leute in dem Auto vor mir, mussten für die Kontrolle, ihre Kisten auf der Ladefläche öffnen. Es ist verboten, Fleisch und Eier aus dem Park mit hinaus zunehmen, wegen der Seuchengefahr.
Irgendwann kam der nette Kontrolleur kam zu mir und fragte, ob ich die erwähnten Lebensmittel mit mir führen würde hätte? Nein, alles ist aufgegessen, ich muss dringend wieder einkaufen gehen, war meine Antwort.
Nachdem mein Parkzettel kontrolliert wurde, die zwei Stunden Karenzzeit galten wirklich und ich war ja noch in der angegebenen Zeit, konnte ich ohne jede weitere Kontrolle weiter fahren. Keinerlei Kontrolle von meinem Auto, das hatte ich auch noch nicht erlebt. Zumindest der obligatorische Blick in den Kühlschrank war immer fällig gewesen.
Entweder hatten sie mit dem ersten Auto genügend zu tun, ich so seriös und glaubhaft aussehe, oder mittlerweile halb verhungert. Ich gehe einmal von der ersten Möglichkeit aus.
Keinerlei Kontrolle, das hatte ich auch noch nicht erlebt. Zumindest der obligatorische Blick in den Kühlschrank war immer fällig.
Der Kontrolleur winkte den Auto vor mir und mir zu, wir könnten das Gate passieren, aber weiter fahren war so ein Problem, da immer noch das erste Auto untersucht wurde und somit die Ausfahrt blockierte. Kurzerhand winkte der Kontrolleur uns über die eigentliche Einfahrt zum Gate hinaus, schön wenn es auch einmal einfach gehts.
Nach dem Gate geht es relativ lange, etwas eintönig geradeaus, immer zwischen sich abwechselnden Game Lodges hindurch.
Erst kurz vor Outjo fangen wieder etwas die Berge an und hinter dem Ort kann man die Ausläufer, die einzelnen, dunklen Granithügel, des Damaralandes erkennen.
Ich fuhr bis kurz hinter Otjiwarongo, der nächste größere Ort hier, wobei ich im Ort noch schnell ein paar Lebensmittel einkaufte, denn meine Sachen waren wirklich alle.
Ich wollte bei African Cat übernachten, eine Auffangstation für Geparden und Leoparden, die auf Farmen ansonsten Haustiere bedrohen oder gerissen haben.
Leider war der Campground ausgebucht, dieses Mal wirklich ausgebucht und ich bekam keinen Platz. Tja, so ist das, wenn man nicht reserviert, auch nach der Ferienzeit.
Kurzerhand fuhr ich ein paar Kilometer bis zur Otijwa Lodge zurück, wo es auch einen Campground gibt.
Hier hatte man einen Platz für mich, einen Pool und Internet. Somit blieb ich zwei Tage auf der Lodge, mit einem einfachen, aber netten Campground.