18-Feb-2018 – Namibia

Bush – Telegraph

18 Februar

News from Namibia!


** Namibia – Namib **

Hallo meine Lieben!

Der Morgen kündigte noch einmal Wolken über den Dünen an.
Schnell packte ich alles zusammen und machte mich auf den Weg ins Vlei.
Hinter der Durchfahrt des Tsauchab kann man weit in die Richtung des Vlei schauen und ich konnte bereits erkennen, keine Wolken im Vlei.
Somit fuhr ich nur bis zur Düne 44, die Düne 45 ist sowieso immer überlaufen, und drehte wieder um, da die Zeit, Vlei plus die Rückfahrt über den Gamsberg Pass nach Windhoek, sonst zu knapp werden könnte.
Also verließ ich den Namib Naukluft Park und fuhr über die C14 bis nach Solitaire. Hier ein kurzer Tankstop, man ist das voll hier und weiter geht es.
Die Straße ist gut, die Landschaft ein Traum. Auf der linken Seite kommen immer wieder die roten Dünen durch, unterbrochen von Granitfelsformtionen. Auf der rechten Seite erstrecken sich die Berge und bilden so einen wunderschönen Kontrast.
Es geht weiter auf der C14, die D1275 über den Spreetshoogte Pass lasse ich links liegen. Zwar ist hier die Straße besser, auf den Pass raus ist sie Gepflastert, dafür fahren hier alle Overlander und Reisebusse rüber, als viel Verkehr.
Allerdings ist die C14 auch recht befahren, denn viele fahren von oder nach Sesriem und Swkopmund.
Somit hat man immer irgendwelche Staubwolken auf den Bildern, was nicht schön ist.
Aber ich liebe manche Verkehrsschilder, vor allem, wenn sie einem die Wahl lassen wie man fährt.
Irgendwann komme ich wieder zum Tropic of Capricorn, allerdings sind hier beide Schilder mittlerweile völlig mit Aufklebern versaut. Schade!
Kurz danach kommt der Gaup Pass, der kein Pass über ein Berg ist, sondern eine Schlucht, die vom Gaubfluss in Jahrtausenden ausgespült wurde.
Einige Zeit später kommt die Abzweigung zur C26, nun lasse ich den Verkehr hinter mir und es geht in die Berge.
Zu Anfang ist das Tal, durch das die C26 hier führt noch recht weitläufig, Büsche und Bäume werden mehr und es gibt einige Farmen.
Das Tal wird etwas enger und nun kann man gut erkennen, dass die Berge aus Schiefergestein bestehen.
Die beiden Seiten des Tales rücken immer näher zusammen, die Straße wird immer kurviger und immer wieder kommt ein Drift von den vielen Flüssen, oder ist es ein Fluss?
Da es vor kurzem geregnet hat, immer langsam durch die Drifts fahren, man weiß nie wie ausgespült sie sind, aber so schlecht ist die Straße im Moment nicht.
Es geht immer weiter Bergauf, dann tauchte das Schild Gamsberg Pass auf, aber es geht noch weiter bergauf. Wann der eigentliche Gamsberg Pass kommt, kann man nicht sagen, die ganze Straße ist der Pass.
Anhalten ist leider schlecht möglich, die Straße ist zu eng, zu kurvig, zu unübersichtlich, auch wenn ich bisher nur ein Auto gesehen habe.
Nach unzähligen Kurven kommt man nicht auf oder über den Pass, sondern oben an. Denn dies ist kein Berg, sondern die Abrisskante zu einer Hochebene.
Hinter dem Pass geht es scheinbar unendlich durch die Hochebene. Flach, mit vielen Farmen, Büschen und Bäumen geht es bis kurz vor Windhoek weiter.
Hier kann man die ersten Berge wieder erkennen und nun wird die Straße auch wieder etwas kurviger.
Eine Stunde später geht die Schotterpiste wieder in eine Asphaltstraße über und schon ist die nächste Polizeikontrolle.
Ich werde durchgewunden und schon hat die Stadt mich wieder, es ist zum Glück Sonntag und die Straßen sind relativ leer.

  • Und was Sie betrifft, Treuer Leser …
    … lange Tage und angenehme Nächte!

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