16-Feb-2018 – Namibia

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Bush – Telegraph

16 Februar

News from Namibia!


** Namibia – Namib **

Hallo meine Lieben!

Hier in der Namib ist es bereits um einiges kühler, als in der Kalahari.
Gerade in den Nächten kühlt es mehr ab und der Wind weht fast immer vom kalten Atlantik.
Dafür ist die Luft hier wesentlich trockener, was man auch an dem Pflanzenbewuchs gut erkennen kann.
Von Aus bin ich wieder über die D707, eine der schönsten Straßen in Namibia, nach Sesriem gefahren. Wenn ich in Namibia bin, dann muss ich auch zu den berühmten roten Sanddünen der Namib fahren.
Leider sind sie so berühmt geworden, dass nun eine unzählbare Anzahl an Touristen hier einfällt.
Sie rasen in PKWs, Overländern und Bussen zur Düne 45, rauf auf die Düne und runterlaufen. Dann geht es weiter zum Dead Vlei und zum Sossusvlei, machen schnell ein paar Fotos und sind wieder verschwunden.
Am nächsten Tag kommt ein neuer Trupp, rauf, runter, rein, raus und weg.
Die wenigsten bleiben ein paar Tage, sind vor Sonnenaufgang in Dead Vlei und nehmen sich die Zeit, die Wüste zu erleben.
Vor fünf Jahren war ich am Nachmittag noch allein hier in Dead Vlei und zum Sonnenuntergang war nur unsere Gruppe an der Düne 45.
Am zweiten Morgen hatte ich Glück, der kalte Atlantikwind hatte den Hochnebel weit in die Namib getrieben. Das Dead Vlei ist rund 60 Kilometer vom Atlantik entfernt und nur selten kommt der Nebel soweit ins Landesinnere.
Bilder von den traumhaften schwarzen, abgestorbenen Bäume, zum Sonnenaufgang vor den roten Dünen, den weißen Grund und blauen Himmel habe ich genügend, aber Nebel im Dead Vlei hatte ich noch nicht.
Leider war der Nebel zu hoch, so dass er nicht über die Dünen kroch, oder er war nicht hoch genug, damit die Sonne ihn von unten beleuchtete.
Aber es gab immer wieder größere Lücken im Nebel, so dass sich interessante Lichtstreifen im Vlei bildeten.
Somit versuchte ich mich einmal mit schwarzweiß Fotos und starken Kontrasten, um eine andere, neue Stimmung im Vlei einzufangen.
Nun geht es erst einmal für ein paar Tage zurück nach Windhoek.
Nach über 17.000 Kilometer durch an der Skeleton Coast, der Kalahari und der Namib, bracht mein Bakkie eine Innen- und Außenreinigung, sowie einen Service.

  • Und was Sie betrifft, Treuer Leser …
    … lange Tage und angenehme Nächte!

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