Kgalagadi – 14.01.2018

Kgalagadi Transfrontier Park

Semi-Desert Wilderness

14 Januar 2018

Der KTP (Kgalagadi Transfrontier Park) ist wieder ein Traum, aber auch anstrengend.
Morgens um 4:30 Uhr heißt es aufstehen, einen schnellen Kaffee zum wach werden, denn um 5:30 Uhr öffnet das Gate. Die Sonne ist zwar noch nicht aufgegangen, aber man kann das Morgenrot schon gut erkennen.
Also geht es los, die Straße (Sandpiste) am Aoub River runter und schauen, was die Nacht hier so los war, denn dann waren die Raubtiere aktiv.
Auf den Weg zu den Wasserlöchern muss man ständig die Augen aufhalten, links und rechts von der Straße kann jederzeit etwas zu sehen sein, oder auch direkt vor einem, auf der Straße.
Das zweite und dritte Wasserloch ist um diese Uhrzeit das Beste. Hier ist man direkt im River, man hat einen guten Blick in beide Richtungen und die Sonne geht gerade auf.
Alles ist in einem herrlichen, goldenes Licht getaucht, jetzt noch Löwen oder Geparden, das ist dann Perfekt, besser kann es nicht sein.
Es kommt immer darauf an, was man auf der Fahr den Fluss runter so sieht, aber ab 10:00 Uhr liegen die meisten Tiere im Schatten und man kann sich auf den Rückweg zum Camp machen, das Frühstück wartet.
Hat man an einem Wasserloch Löwen oder Geparden entdeckt, die es sich bereits im Schatten gemütlich gemacht haben, kann man am späten Nachmittag wieder dorthin fahren, denn sie liegen hier noch immer.
Tagsüber kann man sie zwar beobachten, es ist auch wirklich interessant, aber schlafende Löwen sind für mich mittlerweile etwas langweilig.

Oft werde ich gefragt, wie nah bist du den an den Tieren?

Das ist sehr unterschiedlich und geht von, sie sind auf der anderen Seite des Flusses, wobei man sie hier wirklich nicht gut sehen kann.

Oder sie sind in der Mitte des Flusses, das ist schon besser, vor allem wenn sie laufen und sich bewegen und nicht im Schatten liegen.

Der optimale Fall ist natürlich, wenn sie auf deiner Seite des Flusses sind, also gleich neben der Straße liegen.
Am Nachmittag so gegen 16:00 Uhr macht man sich dann wieder auf den Weg den Fluss runter, die Geparden fangen eventuell schon das Jagen an und die Löwen machen sie eventuell auch schon langsam wieder auf den Weg, zumindest zu den Wasserlöchern um zu trinken.
Um 19:30 Uhr muss man wieder im Camp sein, dann schließt das Gate du man möchte keinen Ärger mit dem Ranger bekommen und eventuell eine Strafe zahlen, nur weil man zu spät ist.
Dann heißt es schnell Feuer anmachen, es wird bereits dunkel, und Essen kochen.
Strom gibt es im Park von 5:00 Uhr bis 22:00 Uhr und wird über einen Generator erzeugt, aber nur auf den Süd Afrikanischen Camps. In den Camps auf der Botswana Seite hat man solchen Luxus nicht.