Kgalagadi – 08.01.2018

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Kgalagadi Transfrontier Park

Semi-Desert Wilderness

08 Januar 2018

Windhoek liegt etwas in den Bergen und nach einigen Kilometern Richtung Süden wird das Land flacher, die Bäume schwinden langsam, werden durch mehr Buschwerk und das Grün der Pflanzen durch mehr Gelb- und Brauntöne abgelöst, denn es wird immer trockener.
Kurz hinter Rehoboth überquert man den südlichen Wendekreis, Tropic of Capricorn, und langsam kann man auf der linken Seite die Ausläufer der Kalahari an den roten, mit Büschen und gelben Gras bewachsenen Sanddünen erkennen.
Bei Kalkrand hat sich die Kalahari wieder etwas zurückgezogen und die Steine und der Boden haben eine weißliche Farbe, nun gib es auch fast keine Büsche mehr. Daher wohl auch der Name der Ortschaft, ob es sich wirklich um Kalk handelt, kann ich leider nicht sagen.
Kurz vor Mariental kann ich die B1 verlassen, die in Richtung Süden allerdings nicht so stark befahren ist, wie in Richtung Norden, zur Etosha hoch.
Hier im Süden von Namibia leben nicht so viele Menschen, die meisten leben im Norden, wo es mehr Wasser gibt.
Es geht nach links auf die C20 ab, nun fahre ich wirklich in die Kalahari, es geht eine Düne nach der Nächsten rauf und wieder runter, aber hier ist die Straße noch Asphaltiert.
Das ändert sich gleich am Ortsausgang Stampriet, der letzte wirklich Ort auf dieser Strecke, nun ist wieder Schotterpiste angesagt.
Die C15 ist erstaunlich gut, an drei verschiedenen Stellen sind sogar die Maschinen unterwegs, die die Schotterstraßen glätten.
Hier sind die Straßen in einem so guten Zustand wo außer den Farmern nur ein paar Touristen vorbeikommen und in der Etosha musste ich bei den sehr schlechten Zuständen um mein Auto bangen.
Verstehen muss ich das nicht.
Es geht bis kurz vor den Kgalagadi Transfrontier Park, hier werde ich eine Nacht in der Kalahari Game Lodge übernachten.
Von Windhoek bis zum Park sind es über 550 Kilometer und am späten Nachmittag muss man nicht mehr in den Park fahren, das Geld kann ich mir sparen.