Desert Spring – 26.01.2017

Bush – Telegraph

26.01.2017

The days of my journey


Hallo meine Lieben!

Sicherlich fragt ihr euch die ganze Zeit, was isst der Kleine eigentlich den ganzen Tag, wenn er immer nur unterwegs ist.
Diese Reise gehörte sicherlich nicht zu den kulinarischen Höhepunkten vom südlichen Afrika, aber das ist auch nicht der Sinn meiner Reise gewesen.
Da ich jetzt zu meinem Essen nicht so die passenden Fotos habe, kommen als Pausenfüller ein paar niedliche Tierfotos.

Das ist ganz einfach, morgens gibt es immer frisch gebrühten Kaffee. Darum haben mich schon einige Leute beneidet, denn bei den meisten gibt es nur den berühmten afrikanischen Instantkaffee.
Der große Auto-Frühstücks-Test wurde ja bereits veröffentlicht. Wenn es also die Möglichkeit gibt, dass wir anhalten und aussteigen können, dann gibt es meisten Rührei mit Bacon. Das ist hier im KTP allerdings nicht immer möglich da das Aussteigen nur an den Picknick- und Campgrounds erlaubt ist. Dann gibt es etwas Müsli, welches immer griffbereit hinter dem Fahrersitz steht. Noch ein großer Vorteil eines großen Autos, auf der Rückbank findet so allerhand Platz.

Am Abend wird dann meisten gegrillt, Grünzeug komm in Südafrika am liebsten nur dann auf den Tisch, wenn es vorher durch ein Rind gegangen ist.
Oft gibt es als Beilage zum Rindfleisch auch anderes Fleisch, Huhn oder Game.

Gebackene Bonnen stehen häufig auf der Speisekarte, das hat dann immer etwas von den alten Italo Western mit Terence Hill und Bud Spencer an sich, mit an den Vortagen gegrillter Bourrewurst.
Oder es gibt Nudeln, die sind auch recht schnell zubereitet und etwas Bourrewurst kann man jederzeit grillen und im Kühlschrank einige Tage aufbewahren.
Ein Highlight, aber auch relativ viel Arbeit, ist ein Butternutkürbis mit Kartoffeln oder einige von den kleinen grünen Bolingkugeln großen Kürbissen.
Auch Avocados halten sich lange und aus ihnen kann man viele leckere Sachen machen.
Hier im Park hat man nur in Twee Riviere die Möglichkeit in ein Restaurant zu gehen, sonst gibt es keine. Aber man kann sich jeden Tag frisches Brot vorbestellen und am Abend passend zum Essen in dem kleinen Laden abholen.
Natürlich gibt es hier auch alles andere Mögliche in Dosen, aber das lohnt sich für mich alleine fast nie. Auch frische Salate und Obst sind hier etwas Mangelwahre und ein Punkt, den ich wirklich kritisieren muss, wenn man sich etwas länger im Park aufhält und immer noch staatenlos ist. Einfach mal raus, 100 oder 200 km gefahren und in der nächsten „Großstadt“ haha, einkaufen, ist für mich nicht so einfach.
Etwas später am Abend, noch schnell ein Fotoshooting mit einer jungen Lady.

Wenn ich der jungen Dame nun einen Klapps auf den Hintern gebe, ist das dann Tierquälerei oder sexuelle Belästigung?