Desert Spring – 22.01.2017

Bush – Telegraph

22.01.2017

The days of my journey


Hallo meine Lieben!

Bis vor einer Woche konnte man ohne Probleme folgendes Schild um Nossob sehen:

Nun gibt es nur noch einen Löwen und der sagt: „Du kommst hier nicht durch!“

Auch die anderen Tiere haben sich fast alle von hier verabschiedet, wodurch ein Game Drive fast nur noch Dieselverschwendung ist. Außer wenn: „Renäde, guug mal, nän Küdü!“

Und meine einwöchige Leoparden Suche von Twee Rivieren über Melkvlei, Cheleka, bis nach Polenswa, brachten außer leeren Leopardenbäumen, teilweise im Regen

und vereinzelten Spuren im Sand auch nichts ein.

Anschließend gab es auf der einsamen und verlassenen Picknickarea ein leichtes Frühstück, mit zwei Löwinnen im Rücken an der Wasserstelle.
Bis auf das sehr selten, verlassenes Leopardennest, dass ich in der Nähe von Cheleka gefunden habe. Wie ihr sicherlich wisst, leben Leoparden die meiste Zeit auf Bäumen. Um ihrer Jungen vor anderen Raubtieren, vor allem Löwen und Hyänen, die die jungen Leoparden ansonsten schnell töten würden, zu schützen, bringen die Weibchen ihre Jungen auch hier zur Welt.

Damit die Jungen in der ersten Woche nicht aus Versehen vom Baum fallen, wenn die Mutter den Baum verlässt, baut sie vor dessen Geburt ein Nest. Nach ein bis zwei Wochen verlassen die jungen Leoparden das Nest und den Baum.
Um ihre Spuren zu beseitigen, zerstören Leoparden ihre Nester nach dem Verlassen der Jungen wieder, außer sie werden durch Feinde gestört. Das ist auch der Grund, warum man Leopardennester so selten findet.
Wieder in Nossob zurück, habe ich aus all diesen Gründen umgebucht und fahre morgen wieder für drei Tage nach Mata Mata. Gegen sie direkt zum Start, gehen sie nicht über Los, ziehen sie keine 4000 Rand ein. Vielleicht sind da ja noch mehr Tiere unterwegs, gerade die Cheetahs haben es mir ja angetan.
Zusätzlich hat sich hier das Wetter geändert und am Abend brauen sich kleine Gewitter zusammen, die lustig um das Camp wanden. Noch schlimmer ist aber, jeden Abend kommen nun unzählige Mengen an Käfern aus allen Richtungen und fallen über alles her, was nach etwas Licht aussieht. Ein Arbeiten am Blog am Abend ist aus diesem Grund unmöglich geworden.