Desert Spring – 21.01.2017

Bush – Telegraph

21.01.2017

The days of my journey


Hallo meine Lieben!

Ich habe euch noch gar nicht von dem Wasser hier berichtet. Es hat einen ganz eigenen Geruch und Geschmack. Die faszinierendste Eigenschaft des Wassers ist es, wenn man sich die Hände wäscht, oder abduscht, sofort das Gefühl zu erzeugen, bereits eingeseift zu sein. Augenblicklich entsteht ein solch seifenartiges Gefühl auf der Haut, das einem beim Abduschen und Abwaschen vor ganz neuen Herausforderungen stellt, habe ich wirklich die ganze Seife abgespült?
Für meinen Kaffee und zum Kochen verwende ich immer mein eigenes, aus Namibia mitgebrachtes Wasser. Und da Wasser hier im südlichen Afrika so selten und ein wertvolles Gut ist, helfe ich natürlich überall mit, nur das Notwendigste zu verbrauchen. „Save Water, Drink Bier!“

Nach dem vielen Regen waren die Straßen an mancher Stelle nicht mehr für jeden PKW befahrbar. Sicherlich ist es da notwendig, die Straßen wieder aufzuarbeiten, aber seit dem haben sie die Tiere in andere Regionen verzogen.

Die meisten Stammplätze bleiben leer, auch mein GPS hilft hier nicht mehr weiter und nun hat sich ein Löwenpärchen am Wasserloch vom Camp eingerichtet.

Es macht viel Spaß den Blog zu schreiben, erfordert aber auch viel Arbeit und Zeit. Es wird langsam Zeit, dass ich mindesten einen Sekretär bekomme.