Desert Spring – 20.01.2017

Bush – Telegraph

20.01.2017

The days of my journey


Hallo meine Lieben!

Gesten habe ich noch mit meinem Nachbarn geredet, er meinte, an diesem Camp kommt der Löwe jede Nacht vorbei.
Na gut, dann machen wir es wie in Tansania und fegen den ganzen Sand um das Camp herum. Dann kann man am nächsten Morgen gut erkennen, wer alles in der Nacht hier sein Unwesen getrieben hat.
Am Morgen waren bis auf einige Käferspuren nur meine, Rangers und Agates Spuren zu sehen. Also auch wieder nur eine Story.

Ob das Vieh nun durch einen Jäger oder an Langeweile gestorben ist, kann ich nicht beurteilen.
Es ist nicht so wie die Leute sagen, in Botswana gibt es nichts und davon sehr viel. Es gibt schon viel hier, viel Ruhe, viel Platz, viel Gras, viele Blumen, viel Landschaft. Es gibt sogar eine Stelle mit richtigen Toilettenhäusern, die aber wegen eines Rohrbruchs geschlossen sind. Es gibt ein Gate mit einem Gate, viele Salzpfannen und viele Steenboks.

Nachdem die Übernachtung bei Motopi ja entfallen war, man hier nur Gras sieht und ich Agate bereits meine Lebensgeschichte erzählt hatte, beschlossen Ranger und ich, bereits heute zurück nach Nossob zu fahren.
Da uns die einfache Kaffeefahrt zurück aber zu langweilig erschien, gingen wir eine Wette ein. Wir schaffen die Strecke für den „ersten Tag“ in unter zwei Stunden, nur mit 4×2 und sind vor dem Mittagessen bei Klaus-Dieter.

Ranger und ich gaben alles, hatten einen riesige Spaß und schafften es tatsächlich unter zwei Stunden.

Klaus-Dieter wurde erste einmal mit einer Bierdusche begrüßt, bevor wir uns in einem ruhigeren Tempo durch das Blumenmeer weiter auf den Rückweg nach Nossob machten.

In Nossob selber begrüßte man mich sehr freundlich und mit einem breiten Lächeln. Es ist ja bereits so etwas wie mein Zuhause und ich kenne alle Angestellten und sie mich.

Am Abend wurde ich noch mit einem kleinen Highlight belohnt, drei Löwinnen, die Nahe dem Camp mit ihren sehr kleinen Jungen aus den Büschen kamen und in Richtung Fluss verschwanden.