Desert Spring – 10.01.2017

Bush – Telegraph

10.01.2017

The days of my journey


Hallo meine Lieben!

Auf zum letzten Morgen in Mata Mata. In den drei Tagen habe ich hier fast alles gesehen, was ich in den vier Wochen an Tieren sehen wollte. Nur den Leopard natürlich wieder nicht, der lässt ja gerne einmal 10 Jahre auf sich warten.
Nach dem Aufstehen also noch einmal einen letzte Game Drive, dann wieder zurück und das Zelt abbauen, damit Ranger und ich weiter durch das Land ziehen können.
Und was wurde das für ein Morgen, denn es ist:

Cheetah Day!

Nachdem das Auto vor mir an dem Geparden Weibchen mit ihren fünf Jungen einfach vorbeigefahren ist, sie saß direkt an der Straße, musste ich natürlich sofort anhalten. Das Weibchen fand das auch gut und legte sich gleich neben meine Fahrertür in den Schatten vom Ranger, „Don‘t touch it!“

So standen wir also eine gefühlte Ewigkeit und langsam stauten sich die Autos hinter mir, aber hier kommt im Moment keiner vorbei. Das dachte sich wohl auch das Weibchen und nahm sich noch etwas mehr Zeit in dem Schatten von meinem Auto.

Aber auch solche traumhaften Momente haben ein Ende und sie machte sich mit ihren Jungen weiter auf den Weg zum Fluss, wobei mir ein Junges noch freundlich durch das Beifahrerfenster zufauchte.
Anschließend ging es noch einmal zum Camp, alles Einpacken und noch schnell umbuchen. Nossob soll um einiges interessanter sein als Twee Rivieren, also lieber hier einige Tage mehr buchen, anschließend sich verabschieden und abmelden.

Nun geht es den ganzen Auob runter, bis Twee Rivieren, wo er sich mit dem Nossob vereint. Aber zum Abschied schenkt mir das Geparden Weibchen noch ein Traum, der Riss eines Springbocks. Leider war ich in diesem Moment noch am Fahren und konnte keine Bilder machen, aber ein unvergessliches Erlebnis.

Die Landschaft ändert sich langsam etwas, die Bäume und Büsche verschwinden mehr und mehr, andere Grassorten wachsen hier und auch voller, sodass man den roten Sand der Dünen nun fast nicht mehr sieht. Auch die Antilopen und Springböcke werden immer weniger, dafür rücken andere Tierarten ins Bild.
Kurz vor Twee Rivieren fängt es an zu regnen und als ich vor der Rezeption stehe, schüttet es dermaßen, dass ich 20 Minuten im Auto sitzen bleibe und den Regenschauer abwarte.
Einchecken, Platz suchen, bei dem Wetter nicht so einfach, heute gibt es kein Game Drive mehr, heute gehe ich in das Restaurant zum Essen. Es ist das Beste im Umkreis von 100 km.