Desert Spring – 07.01.2017

Bush – Telegraph

07.01.2017

The days of my journey


Hallo meine Lieben!

Heute konnte ich ausschlafen, ich wollte ja nicht eher an der Grenze sein, als sie öffnet. Aber was heißt bei mir schon ausschlafen? Also wie immer früh raus und Kaffee gekocht, damit die anderen Zeit genügend haben zu öffnen, die Rezeption z.B.
Mata Mata ist wirklich nur kein Katzensprung von der Lodge entfernt und ich wolle im „Farmstall“ noch etwas Fleisch einkaufen. Aber wie das so ist, in solchen einsamen Gegenden, kaufe das was da ist oder lasse es sein. Es gab nur tiefgefrorenes Lamm, also ließ ich es sein, ist nicht unbedingt mein Favorit.
Auf der namibischen Seite von Mata Mata ging alles sehr gemächlich zu, ich glaube, das ist der kleinste Grenzübergang, den Namibia hat. Ich durfte wieder mein Visum ausfüllen und aus Namibia ausreisen, kurz noch ein Check vor der Tür von einem anderen Beamten, das war es. Das war es wirklich? Ok, es geht ja auch nur in den Park. Ein Stückchen weiter ist die Grenze zu dem Park, anhalten, aussteigen, alle Unterlagen mitnehmen und bei der Rezeption anmelden. Ja, einfach so in einem Park in Süd Afrika sich anmelden, da könnte ja jeder kommen. Es müssen mindestens fünf verschiede Formulare ausgefüllt werden. Die nette Kollegin von Sanparks ließ es auch nicht mit der Unterschrift gut sein, nein, ich musste mir alles durchlesen.
Dann ging es zur Berechnung der Parkgebühr, das dauerte etwas länger. In der Zwischenzeit wurde ich von einem Mann in Uniform angesprochen, der an einem kleinen Tisch in der Ecke des Raumes saß. Aha, das ist der Zollbeamte, der möchte auch gerne meine Papiere und die Papiere meines Rangers sehen. Als er alles ausgefüllt und geprüft hatte, war die Kollegin von Sanparks auch mit der Berechnung der Parkgebühr fertig, wenn ich eine Wild Card nehme, dann kann ich noch Geld sparen. Ich finde es klasse, dass sie zumindest so etwas herausfinden und einem Anbieten. Nun bin ich stolzer Besitzer einer südafrikanischen Wild Card. Ich bezahlte und war endlich durch den Papierkram durch. Der Zollbeamte kam noch raus um sich das Auto anzuschauen, dann durfte ich endlich in den Park und nach Südafrika rein fahren, obwohl ich nicht eingewandert bin. Aus Namibia bin ich raus, in Südafrika nicht angekommen, wenn ich nun durch die Wüste über die grüne Grenze abhaue, bin ich irgendwie staatenlos und nirgends mehr in Afrika gemeldet.
Der Campingplatz ist einfach, überall stehen einige Bäume rum, darunter befinden sich die Stellplätze. Super, alle haben Strom Wasser und ein Braai (Grillplatz), nur was ist das mit dem Strom?

Etwas für Insider:

Das ist ein normaler Stecker, wie er in Namibia oder Südafrika überall Verwendung findet.


Nicht aber auf Campingplätzen in Südafrika. Da muss es so ein blauer Stecker sein! Erkennt ihr ihn? Haha!


Aber zum Glück bin ich ja in Afrika, da geht man zum Shop am Platz und kauft sich einfach einen Adapter. Jetzt habe ich einen Adapter für den Adapter für den Adapter, aber die Akkus laden.