Desert Spring – 02.01.2017

Bush – Telegraph

02.01.2017

The days of my journey


Hallo meine Lieben!

Was für ein Neujahrsabend/Nacht für Windhoek, Regen ohne Ende!
Nachdem es in den letzten Jahren viel zu wenig geregnet hatte, die Staudämme mittlerweile leer sind, es Rationierungen bei der Wasserversorgung gibt, meinte es das neue Jahr sehr gut mit Windhoek. Ein lang anhaltender recht starker Regen brachte über 42 ml Niederschlag, unser Regenmesser an Haus fasst nicht mehr!
Die meisten von euch werden es eventuell nicht verstehen, was sind schon 42 ml? Zum Vergleich, bereits Regenmengen ab 3 ml finden in den Tageszeitungen Erwähnung.

Nach dem Frühstück und einem kurzen Stopp bei Super Spar für die frischen Lebensmittel, geht es los. Endlich bin ich wieder auf dem Pad.
Die Strecke, die von Windhoek weg führt, ist durch die vielen Hügel sehr interessant. Auch ist es nach dem Regen der letzten Tage bereits recht grün, nur der Dreck der Großstadt breitet sich leider immer weiter aus.
Das Wetter ist gut, die Sonne scheint und von dem Regen am Vortag sieht auf dem Pad nichts mehr.
So ging die Fahrt dahin, kurz entschlossen bog ich doch zum Spreetshoogte Pass ab, runter bin ich ihn noch nie gefahren. Es ist schon eine tolle Aussicht, diese Unendlichkeit der Landschaft untereinem, aber leider ist die Straße seit ein paar Jahre gepflastert und somit recht langweilig zu befahren.
Wie immer zieht sich der Rest der Strecke bis wie ein ausgedehntes Gummiband, aber die traumhafte Umgebung entschädigt für alles.
Für die Insider, ich habe mir zu keinem Zeitpunkt die rechte Hand an der Fahrertür geschlagen, oder bin mit dem Scheibenwischer abgebogen. Respekt, ich bin stolz auf mich, dass die Umstellung so ohne Probleme funktioniert.
Endlich angekommen kann ich mein Zelt aufbauen, aber es ist extrem heiß und macht keinen Spaß. Nachdem das Zelt steht, gibt es erst einmal ein Bier, Tradition ist Tradition, dafür habe ich extra welches von Willi abgekauft, dann geht es in den Pool zum Abkühlen. Obwohl der Platz recht voll ist, ist der Pool fast leer, was mich besonders freut.

Top Gear: Toyota Hilux vs. Ford Ranger


Heute stand nun der erste Teil des großen Vergleichs an

Hilux vs. Ranger:

Der Ford Ranger lässt sich auf normaler Straße gut fahren. Die Lenkung empfinde ich als zu direkt und sie gibt kaum Rückmeldungen. Dadurch lenkt man oft in die Richtung, in die man schaut, ohne es sofort zu merken. Ansonsten ist er sehr ruhig, aber etwas unübersichtlich. Zu viele Spielereien mit dem Radio, der Klimaanlage und dem Board Display. Eine Kompassanzeige hat er, bei der Temperatur kann man zwischen Grad Celsius und Fahrenheit wählen, aber angezeigt wird nichts. Wichtige Informationen oder Funktionen fehlen dafür leider, z. B. das automatische Licht.
Das hatte der Toyota Hilux zwar auch alles nicht, verzichtete dafür aber auch auf die anderen Spielereien. Die Lenkung gab wesentlich mehr Rückinformationen und war gutmütiger. Mehr als 110 km/h auf asphaltierter Straße war mit diesem Modell allerdings nicht ratsam.
Bei beiden habe ich das Gefühl, sie sind etwas schwammig auf dem Pad, wobei der Ranger stark über die Vorderräder schiebt und beim gegenlenken leicht ins Schwingern gerät.
Der große Vorteil vom Ranger auf dem Pad ist auch zugleich sein großer Nachteil. Weder die Ladung noch der Pad selber lassen größere, störende Geräusche entstehen. Das Fahrwerk schluckt die Bodenwellen, auch beim „Wellblech“ sehr gut und mach das Fahren sehr angenehm. Der große Nachteil, man verschätzt sich sehr leicht mit der Geschwindigkeit und ist fast immer zu schnell.
Beim Hilux klappert alles wesentlich mehr, gerade die Ladung im Heck macht sich oft störend bemerkbar. Das bremst automatisch aber auch die Geschwindigkeit, was wieder ein Vorteil beim Fahren ist.