Bushwise – 19 Jul 2017

Bush – Telegraph

18./19.07.2017

News from the bush!


Hallo meine Lieben!

Heute kommen unsere ersten „Gäste“, Jan und Fricki, um uns in der Ersten Hilfe im Busch zu unterrichten.
Im Gegensatz zu einem Deutschen Erste-Hilfe Kurs, der nur noch einen Tag dauert und zu 95% aus Theorie besteht, legen die beiden gleich mit einer praktischen Übung los.
Irgendwo hinter dem Klassenzimmer ruft jemand nach Hilfe und unsere drei Gruppen müssen losrennen und nach dem Verletzten schauen. Nachdem wir den Verletzen gefunden und von ihm die Information bekommen haben, er sei auf einen Baum geklettert, dort von einer Schlange gebissen worden, runter gefallen und hat sich dabei das Bein sehr schwer verletzt, wohl gebrochen, mussten zwei Kollegen zurück laufen und das entsprechende Erste-Hilfe Material holen.
Wir versorgten die Wunden so gut es ging, achteten auf den Kopf, denn anscheinend hatte der Verwundete noch eine Genickstauchung. Anschließend wurde er auf eine Trage gerollt, festgebunden, fixiert und zum Camp zurück getragen.
So ging es den ganzen Tag weiter, zwischen Theorie, was ist bei einem Knochenbruch, was bei einer Schnittverletzung, bei einer Stichwunde, bei einem Schlangenbiss zu beachte und zu tun.
Immer wieder durch praktische Übungen unterbrochen und mit viel Witz und Spaß von Jan und Fricki präsentiert.
Es ging weiter über die Herzrhythmusmassage und die Beatmung, zu den verschieden Giften und ihre Auswirkungen auf den Körper der verschiedenen Schlangen und Skorpione und offenen Wunden oder Fremdkörper die in irgendwelchen Körperteile stecken können.
Am Ende des zweiten Tages duften wir dann noch eine Prüfung ablegen, die aus einem schriftlichen und einem praktischen Test, Herzlungen Wiederbelebung und Rettung eines verletzen aus dem Busch, bestanden.
Mit tatsächlich 98% habe ich die Prüfung bestanden, so richtig glauben konnte ich es nicht.
Nach dem Dinner ging Fricki mit uns auf die Suche nach Skorpione, rund um unsere Kücheninsel. Wir wurden nach einiger Zeit auch fündig, allerdings fanden wir nur sehr kleine Exemplare.
Die netten Kerle aus Namibia sind gegenüber den Fingernagelgroßen hier reine Dinosaurier, wenn man ihre Größe betrachtet. Aber es soll auch hier größere geben.

  • Und was Sie betrifft, Treuer Leser …
    … lange Tage und angenehme Nächte!