Bushwise – 16 Jul 2017

Bush – Telegraph

16.07.2017

News from the bush!


Hallo meine Lieben!

Es ist Sonntag!

Endlich kann ich nachholen, was ich die ganze Woche über nicht geschafft habe, mein Reisetagebuch schreiben.
Es ist meine erste Reise in das südliche Afrika um diese Jahreszeit. Vom Wetter und von dem Aussehen der Pflanzen her, erinnert es mich sehr an einen schöner November in Italien.
Nur an wenige Tage ziehen Wolken über den Himmel und in der Sonne kann man es sehr gut mit einem T-Shirt aushalten. Bis auf das Gewitter am ersten Abend haben wir keinen weiteren Regen gehabt.
Die Luft ist etwas trüb und dunstig, die kleinen Drakensberge in der Ferne sind leider nicht gut zu sehen, denn sie haben ein fantastisches Farbenspiel, gerade zum Sonnenuntergang.
Das Gras ist trocken und gelblich, viele Bäume haben ihre Blätter abgeworfen, die immer mal wieder von leichten Windstößen aufgewirbelt werden.
Aber es gibt auch viele immergrüne Bäume, fast sowie in Italien, wodurch der Anblick nicht so trostlost ist, wie im Winter in Deutschland.
Wenn die Sonne gegen 17:30 Uhr untergeht, wird es gleich recht kühl und man muss sich ein Fließ oder eine Jacke überziehen.
Besonders bemerkbar macht sich das bei einem Abenddrive, der bis in die Dunkelheit geht. Jetzt in diesen offenen Geländewagen sehr hoch zu sitzen ist fast eine Strafe, denn der kühle Fahrtwind macht sich auch schon bei 20 Km/h bemerkbar.
Auf dem Rückweg vom Makalali oder von Pidwa, den beiden Game Reserve in den wir trainieren und auch austeigen dürfen, ist es dann besonders hart.
Der kälteste Moment ist aber immer am frühen Morgen, wenn die lange Nacht, Sonnenaufgang ist zurzeit um 6:50 Uhr, die Erde und die Umgebung so richtig abgekühlt hat.
Aber so gefällt mir der Winter schon gut, auch wenn die Nächte für meinen Geschmack zu kalt sind.

  • Und was Sie betrifft, Treuer Leser …
    … lange Tage und angenehme Nächte!