Bushwise – 12 Jul 2017

Bush – Telegraph

12.07.2017

News from the bush!


Hallo meine Lieben!

Dieser Kurs ist nichts für Langschläfer oder Morgenmuffel. Man steht mit den Vögeln auf, oder besser kurz vor ihnen, und kurz nach ihnen geht man wieder schlafen.
So steht heute bereits um 6:30 Uhr die Abfahrt nach Hoedspruit zum Einkleiden und einkaufen an.
Wir fahren mit zwei Autos, einem Kleinbus und einem offenen Geländewagen. In dieser Jahreszeit ist es aber nicht empfehlenswert, in einem offenen Geländewagen, früh am Morgen, über 1 Stunde lang, nach Hoedspruit zu fahren. Zum Glück finden sich genügend Freiwillige und so komme ich in den Luxus in dem Kleinbus mitzufahren, ohne dass ich mir die Ohren, Nase, Hände und Füße abfrieren.
Angekommen in der Megametropole Hoedspruit, geht es erst einmal in das Fachgeschäft, „Khaki Fever“, in der wir alle unsere neue Uniform anprobieren dürfen. Die ganze Prozedur zieht sich ziemlich in die Länge, das es nur zwei Umkleidekabinen gibt.
Ich darf meine Sachen zum Glück in einem Lager anprobieren, ok nicht unbedingt mein Style, nicht richtig funktional, aber wir müssen sie ab morgen jeden Tag tragen.
Anschließend muss ich noch Passbilder für meinen PDP, meinen Süd Afrikanischen Führerschein machen lassen, gleich sechs Stück brauchen die, wofür auch immer.
Man mag es nicht wirklich glauben, aber Passbilder bekommt man hier bei der Post, den die haben auch die passenden Farbdrucker.
Man stellt sich in eine Ecke des Raums, eine nette Kollegin macht mit einer recht billigen Kompaktkamera ein Bild von einem und diese werden dann an einem Passbilddrucker ausgedruckt. Anschließend werden sie noch von Hand zurechtgeschnitten und schon sind die Bilder fertig. Biometrische? Was ist das?
Nun geht es noch schnell zu Pick & Pay rein, nicht mein Favorit in Afrika was Lebensmittelläden angeht, aber ein paar Dinge braucht man doch.
Gerhard unser Trainer, der den Kleinbus gefahren hat, ist so nett und bietet uns an, zum zweiten großen Hotspot von Hoedspruit zu fahren, hier gibt es einen Spar Laden. Der ist gut, dort gibt es guten Kaffee zu einem fairen Preis. Sechs Monate nur mit dem löslichen Kaffee würde ich nur sehr schwer überstehen und wozu habe ich meine neue Kaffeekanne mitgeschleppt?
Viel mehr ist über Hoedspruit auch nicht zu berichten. Doch es gibt hier noch Sleepers, Restaurant und Pub, davon hat mir Karin ja schon viel erzählt, aber ich sehe es auch dieser Tour nur von weitem.
Am späten Nachmittag fahren unsere drei Trainer jeweils mit einer Gruppe auf ein Gamedrive. Wir dürfen diesen Gamedrive als Touristen genießen, ohne Uniform, ohne etwas zu lernen, einfach genießen.
Die Landschaft hier rund um den Krügerpark ist sehr mit Büschen und Bäumen bewachsen, so dass man nicht besonders weit sehen kann. Es ist sehr schwierig die Tiere zu sehen und zu erkennen und wirklich viel sehen wir auch nicht. Ja, ich bin noch sehr von der Kgalagadi verwöhnt.

  • Und was Sie betrifft, Treuer Leser …
    … lange Tage und angenehme Nächte!