Bushwise – 07 Jul 2017

Bush – Telegraph

07.07.2017

News from the bush!


Hallo meine Lieben!

Es ist höchste Zeit, von meiner erste Woche bei Bushwise zu berichten.
Das wichtigste vorweg, ich habe keine Zeit, hahaha! Es ist das erste Mal, dass ich in Afrika bin und keine Zeit für mich habe.
Aber dazu später mehr.
Fangen wir vorne an, mein Flug war gut und verlief ohne Probleme. Mit nur 10 Minuten Verspätung hob mein Flieger um 21:30 Uhr vom Terminal 3 des Münchener Flughafens ab, um mich in mein neues Leben nach Süd Afrika zu bringen.
Vom Kopf und vom Bauch her fühlte es sich wie jede andere Urlaubseise in den Süden Afrikas an. Ich hatte wieder einmal das Glück, der Sitz neben mir blieb frei, so konnte ich mich in der Nacht etwas ausbreiten und meine Beine ausstrecken.
Dieses Mal war das Flugzeug etwas neuer, oder war es ein Älteres? Von den Sitzen her würde ich sagen etwas älter, von den Monitoren etwas neuer. Aber man muss/will nicht unbedingt jedes Detail wissen.
Der Flug war ruhig, aber dennoch anstrengend und als wir endlich in Johannesburg gelandet und ausgestiegen waren, durften ich mich in die lange Schlage für die Immigration stellen.
Endlich an der Reihe, ging ich freundlich auf die Kollegin am Schalter zu, begrüßte sie, gab ihr mein Reisepass und erklärte ihr, ich hätte ein sechs Monate Studentenvisum. Die Kollegin von Homeaffairs fand das Visum, trug allerlei in ihren Computer ein, stempelte mein Reisepass und trug als Ausreisetag den 22.11.2017 ein.
Zum Glück kontrolliere ich immer das Datum und konnte gleich Wiederspruch einlegen. Ich versuchte ihr zu erklären, ich hätte ein Sechs-Monate-Visum, worauf sie meinte, ja, das sind doch sechs Monate.
Ah Ja! Ok, nächster Versuch, mein Rückflug geht erst am 18.12.2017, bis zum 16.12.2017 geht das Studium, da kann ich nicht bereits im November ausreisen. Nach kurzem Hin und Her verstand sie es, rechnete noch einmal nach und trug nun den 03.01.2018 in meinen Reisepass und in ihren Computer ein.
Sechs Monate sind halt nicht gleich sechs Finger, ähh Monate.
Eine nachträgliche Änderung des Visum ist sehr aufwändig, Zeitrauben und teuer und ich war sehr froh, es gleich bei der Migration gemerkt zu haben.
Für euch allem, die ihr einmal nach Afrika reisen möchtet, immer auf das Datum im Stempel achten, bei jeder Einreise in jedem Land!
Nun konnte ich endlich weiter und meine beiden Reisetaschen abholen. Ja, ihr habt richtig gelesen, ich habe dieses Mal zwei Reisetaschen dabei. Für eine Reise, die nun doch etwas länger dauert, braucht man halt doch etwas mehr Sache, als für einen normalen Urlaub.
Durch die lange Wartezeit bei der Immigration, kreisten meine beiden Taschen bereits fröhlich auf dem Kofferband vor sich hin. Ich schnappte mir einen Gepäckwagen, im Gegensatz zu München kann man die Gepäckwagen in Johannesburg kostenlos benutzen, verstaute meine Sachen und machte mich auf den Weg zum Zoll.
Ich ging durch den grünen Ausgang, keine weitere Kontrolle, und fand sehr schnell meinen Fahrer, der freundlicherweise mit meinem Namensschild beim Info Point auf mich wartete.
Nach einer kurzen Fahrt von ca. fünf Minuten waren wir auch schon im meinem Gasthouse, Sunrock angekommen. Mein Fahrer zeigte mir mein Zimmer, erklärte mir alles, wo ich was finde, half mir meine Sachen reinzubringen und verschwand wieder.
Zimmer Nummer 13, ist das ein Zeichen, ein Hinweis? Zum Glück bin ich nicht abergläubisch und die 13 ist für mich eine normale Zahl wie die 14 oder die 12 auch.

Sodann sollst du zählen bis 13, nicht mehr und nicht weniger. 13 allein soll die Nummer sein, die du zählest, und die Nummer, die du zählest, soll 13 und nur 13 sein.
Das Wetter war nicht so gut. Es war zwar einigermaßen warm, aber viele Wolken verdeckten die Sonne immer wieder. Ich meldete mich kurz bei der Rezeption an, das Frühstück war bereits vorbei, aber ich hatte ja das wunderbare Breakfast im Flugzeug genossen, und legte mich etwas schlafen.
Am Nachmittag war des Wetter immer noch nicht viel besser und da mich viel immer wieder nach dem Wetter fragen,

hier das aktuelle und immer gültige Barometer für die nächsten sechs Monate:
Bis zum Dinner machte ich machte es mir in meinem Zimmer bequem und konnte endlich mal wieder richtigen Sport schauen.

Für die Insider unter euch, Südafrika ist wesentlich weiter als wir!


  • Und was Sie betrifft, Treuer Leser …
    … lange Tage und angenehme Nächte!