Bushwise – 04 Sep 2017

Aufrufe: 97

Bush – Telegraph

KW.35 2017

News from the bush!


Hallo meine Lieben!

Wieder eine Interessante Woche für mich, mit den beiden Themen Gliederfüßer und Astronomie.
Der zusätzliche Fotoworkshop am Mittwoch war für mich nicht von großer Bedeutung, hier ging es um die grundlegenden Funktionen einer Kamera und meine kenne ich, glaube ich, recht gut.
Zu den Gliederfüßern gehören leider auch die Insekten und die gibt es ja nun einmal mehr als alle anderen Tiere auf dieser Welt.
Spinnen und Skorpione finde ich wirklich sehr Interessant und man kann schöne Fotos von ihnen machen, aber Insekten?
Gut, auch hier gibt es einige schöne, interessante Exemplare, aber es gibt über 80.000 verschiedene Insekten hier in Süd Afrika, das ist etwas zu viel für mich.
Zudem ist bei Insekten die Makrofotografie angesagt und hierfür habe ich nicht die richtige Ausrüstung.
Wie heißt es doch so schön, der Sekundenkleber ist des Makrofotografen bester Freund.
So verging die Woche wieder mit vielen Informationen und neuen Lateinischen Wörter, in die die Gliederfüßer klassifiziert sind.
Warum wir die Lateinischen Begriffe lernen müssen verstehe ich nicht ganz, auf einem Game Drive werden die bei normalen Gästen nicht verwendet.
Im Astronomie Kurs lernte ich ein paar neue Fakten, auch manche Eigenarten der FGASA, kennen.
Was mir wieder unverständlich bliebt, warum wir Open Cluster und Global Cluster und ihre Namen lernen müssen, denn diese Objekte sind nur mit einem größeren Teleskop sichtbar.
An einem Abend fuhren wir in den hinteren Teil unseres Campus und Ben, unser Trainer, brachte sein privates Teleskop mit.
Die Planeten und die anderen Konstellationen mit dem eigenen Augen betrachten, war eine sehr interessante Ergänzung zum Kurs, vielen Dank an Ben.
Leider hatten wir Halbmond und einen recht starken Wind, so dass wir nicht alles so gut sehen konnten, denn das Teleskop wackelte trotz eines sehr stabilen Standfuß im Wind und der Mond reflektierte zu viel Licht.
Zusätzlich stand mein dritter Game Drive an, zum Glück wieder mit dem Toyota und Trevor.

Diese Mal ging es in einen anderen Bereich von Makalali, wo wir am Morgen die Elefanten gesehen hatten.

Aber die hatten genügend Bäume umgeschmissen, übrigens Knobthorn Bäume um die frischen Blüten zu fressen, und waren weiter gezogen.

Ein Elefant kann bis zu 12 Km in der Stunde wandern, also können die nun sonst wo sei.
Wir hielten an der jetzigen Lehmkuhle, wo wir auch einen Teil des Tracking Tests absolviert hatten, nach dem Regen ist das wieder ein Wasserloch und wollten nach Spuren suchen.

Wir fanden auch gleich einen dicken Haufen Löwen Kot, noch recht frisch, keine 24 Stunden alt, so Trevor.
Bitte den Kot von fleischfressenden Tieren nie anfassen, es sind zu viel Bakterien und Keime darin enthalten.
Der Kot von Pflanzenfressen ist nicht gefährlich und bei den Wiederkäuern ist er auch sehr trocken und fein.
Auch sollte man nicht an dem Löwen Kot riechen, es stinkt erbärmlich, Vorsicht, man kann sich danach leicht übergeben.
Was lernen wir daraus, nie über einen Kothaufen fahren, denn wenn dann dieser Reifen ein Loch hat, viel Spaß beim Reifenwechsel.

Studieren im Busch

Schnell noch ein nettes Gruppenfoto mit Trevor …

… dann geht es auch schon weiter zu meiner Kaffee Pause im Busch.
Diese Fahrt war wieder besser, in dem Auto fühle ich mich wohl.

  • Und was Sie betrifft, Treuer Leser …
    … lange Tage und angenehme Nächte!