Botswana 2018 – 26.02.2018

Botswana 2018 – Regenzeit

** Maun **

26 Februar 2018

Am Morgen folge ich Howard und Blake zum Wildlife Conservation and National Parks.
Der Parkplatz war voll, ich musste außerhalb parken, aber am Schalter war glücklicherweise nur ein Pärchen vor uns.
Nein, diese Campgrounds können sie hier nicht buchen, die sind privat, bekamen wir von dem Mann hinter dem Schalter erklärt.
Botswana hat 2009 angefangen, die lukrativen Campgroungs in den Nationalparks privatisiert und an verschiedene Unternehmen aufgeteilt. Das macht das Buchen von unterschiedlichen Campgrounds kompliziert, da es keine Partnerschaften zwischen diesen Unternehmen gibt.
Den Eintritt für den Park können wir auch am Gate bezahlen und die Straßen seien befahrbar, erklärte er uns weiter. Zur Sicherheit rief er aber noch beim Gate an, um eine aktuelle Auskunft über die Straßenverhältnisse zu bekommen.
Nein, es ist zwar Wasser auf den Straßen, aber man kann durchfahren, so der nun aktuelle Stand.
Er erklärte und noch den Weg zu SKL, das Unternehmen, das die Campgrounds von Khwai und Savuti verwaltet.
Das SKL Büro ist nicht weit vom Parkoffice entfernt, hier bekamen wir die Auskunft, ja, es sind Plätze auf den Campgrounds frei.
Wir buchten zwei Nächte in Khwai und eine Nacht in Savuti, für Howard und Blake sollte eine Nacht 250 Rand pro Person kosten, für mich als Ausländer 50 US$.
Ich zeigte der Dame mein Visum für Süd Afrika und erklärte ihr, ich sei im Moment Resident dort. Das wurde ohne Probleme akzeptiert und somit musste ich auch nur 250 Rand pro Nacht bezahlen.
Mein Visum macht sich langsam bezahlt, wieder konnte ich so die Hälfte der Kosten einsparen.
Die Dame kam vom Computer und gab uns eine Rechnung für alle drei. Wir fragten, ob sie uns nicht zwei Rechnungen ausstellen könne, auch das war kein Problem, obwohl so eine Rechnung auszustellen zwischen 5 und 10 Minuten Zeit am Computer in Anspruch nimmt.
Sie kam nun mit zwei Rechnungen zurück, aber nun hatte sich meine Summer fast verdoppelt.
Ich überprüfte die Rechnung genauer und anstelle von zwei Nächten hatte sie nun fünf Nächte in Khwai berechnet.
Ich verwies auf den Fehler und bekam die dritte, nun korrekte Rechnung und konnte endlich bezahlen.
Auch hier bekamen wir wieder nochmals die Auskunft, das die Straßen befahrbar sein.
Anschließend trennten wir uns, um frische Lebensmittel einzukaufen und zu tanken.
Von hier bis Kasane werden wir keine wirkliche Möglichkeit haben, etwas zu kaufen und Tankstellen gibt es Unterwegs auch keine.
Tanken in Botswana macht Spaß, hier kostet der Liter Diesel zwischen 8 und 9 Pula, in Namibia zwischen 12 und 13 Namibia Dollar und in Süd Afrika zwischen 14 und 15 Rand.
Auch hier gibt es einen Spar und die Lebensmittel sind fast alle etwas günstiger als in Namibia. Nur das Bier ist etwas teurer, aber drei Nächte mit zwei Süd Afrikanern, da muss ein Vorrat gekauft werden.
Am Abend regnete es wieder und so saßen Howard, Blake und ich in der Bar und hatten erst ein sehr interessantes Gespräch mit einem Einheimischen über Botswana, später mit einem Geschäftsmann aus Simbabwe über sein Land.
Nachdem Mugabe im Dezember letzten Jahres zum Abtreten überredet wurde, hat sich die Situation deutlich verbessert, auch die Korruption und die vielen Straßenkontrollen, bei denen man für irgendetwas, dein Auto ist zu dreckig, eine Strafe zahlen musste, gehören wohl der Vergangenheit an.
Somit wird Simbabwe nun interessant für mich, aber das ist noch ein weiter Weg.