Botswana 2018 – 14.03.2018

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Botswana 2018 – Regenzeit

** Nata to Tulli Block **

14 März 2018

Heute ging es weiter in den Süden von Botswana, ich will bis zum Tulli Block fahren.
Der Tulli Block liegt an der Grenze zu Simbabwe und Süd Afrika und ist ein Privat Game Reserve. Auf der Seite von Simbabwe ist ein National Park, auch auf der Seite von Süd Afrika ist ein National Park.
Die Grenze zu Süd Afrika ist der Limpopo River und die Grenze zu Simbabwe ist etwas witzig.
Ein König von Simbabwe hat nach dem Ausbruch der Maul und Klauenseuche einfach mit einem Zirkel eine Grenze gezogen, die als Veterinärs Grenze galt, um die Seuche einzudämmen.
Später wurde dieser Halbkreis zu der Grenze zwischen Simbabwe und Botswana.
Vor der Strecke hatte ich gewaltigen Respekt, fast 500 Kilometer, und war mir nicht sicher, ob ich es schaffen würde.
Nachdem ich die A3 gestern erlebt hatte und auch hier in Nata die Straße nicht besser ist, habe ich so meine Zweifel, ob ich es bis zum Tulli Block an einem Tag schaffe.
Aber Campingplätze sind auf dieser Strecke sehr rar, notfalls muss ich in einer Lodge übernachten.
Aber die A3 besserte sich zum Glück nach ca. 20 Kilometern deutlich, so dass ich mit meinen gewohnten 80 Km/h weiter fahren konnte.
In Francistown hatte ich Zeit zum Einkaufen, der Choppies in Nata war nicht so gut bestückt.
Hinter Francistown geht es auf der A1 weiter, erst Zweispurig in beide Richtungen, dann wieder Einspurig, aber die Straße ist sehr gut.
Irgendwann verlasse ich die A1 in Richtung Westen, auch hier ist die Straße gut und langsam ändert sich die Landschaft wesentlich.
Botswana ist eher flach und durch das Delta und die Kalahari geprägt. Es gibt kaum Berge, nur flache, weite Ebenen.
Man sieht nun viele Granitfelsen und der typische Busch wird durch ein Mopane Wald abgelöst und die Landschaft hat etwas Ähnlichkeit mit dem Damaraland in Namibia.
Auch Minen tauchen auf, aber ehr Kleinere, gefolgt von einem großen Staudam.
Die asphaltierte Straße führt bis in den Tulli Block und bei dem Schild dachte ich doch, ich hätte mich verfahren.

Sherwood? Zanzibar?
Es ging einige Kilometer weiter auf einer Gravel Road in Richtung Point Drift Border, bis ein kleines Schild am Straßenrand auf den Campground hinwies.
Noch einmal ein paar Kilometer durch den Busch und schon war ich endlich angekommen.
Nach dem Horror, den ich vor der Fahrt hatte, hatte sie sich als gut und wenig stressig herausgestellt.
Der Campground ist ein Traum und liegt direkt m Limpopo River unter riesigen Nyala Tree Bäumen