Botswana 2018 – 11.03.2018

Botswana 2018 – Regenzeit

** Kasane to Nata **

11 März 2018

Kurz hinter Kasane ist Kazungula, hier gibt es Grenzübergänge zu Simbabwe und Sambia.
Für den Grenzübergang nach Sambia muss man eine Fähre benutzen und unzählige LKWs stauen sich hier. Sie Parken alle an der Straße und warten auf eine Weiterfahrt, fliegende Händler laufen überall rum und es herrscht etwas Chaos.
Wenig später habe ich wieder freie Fahrt, die A33 ist gut und führt durch den Chobe Nationalpark, der hier stark durch einen schier unendlichen Wald geprägt ist.
Danach wird der Wald wieder mehr durch Buschwerk abgelöst und immer wieder sieht man Elefantenbullen neben der Straße fressen oder sie überqueren.
Wer hier im Norden von Botswana keine Elefanten gesehen hat, der hat definitiv etwas falsch gemacht.
Etwas später tauchen auf beiden Seiten der Straße sehr große Felder auf und die Wolken werden hinter mir tatsächlich immer dicker.
Einen kurzen Abschnitt geht es noch durch den Sibuyu Forest, auch hier tauchen immer wieder Elefanten auf, dann kommt die große Veterinärs Kontrolle.
Es wird flüchtig ins Auto geschaut, der Kühlschrank wird immer kontrolliert, auch in die obersten Boxen wird geschaut, aber ich habe andere Verstecke für mein Fleisch.
Ich habe zwei zusätzliche paar Schuhe gleich hinter dem Beifahrersitz liegen, denn Schuhe müssen desinfiziert werden und das man nur ein paar Schuhe als Europäer mit im Urlaub hat glaubt einem hier keiner.
Somit muss ich keine Taschen auspacken und bin relativ schnell mit der Kontrolle fertig.
Nun noch durch das Desinfektionsbad mit dem Auto fahren, nur die Reifen werden desinfiziert, der ganze andere Schlamm, Dreck und Sand am und im Auto interessiert keinen.
Auch hinter der Veterinärs Kontrolle sind Elefanten an der Straße, werden die auch desinfiziert?
Die A33 wird gerade an vielen Stellen neu asphaltiert, was das Fahren sehr angenehm macht. Zwischendurch ist die Straße auch gleichzeitig eine Landebahn für Flugzeuge.
Was einem wohl so durch den Kopf geht, wenn plötzlich ein Flugzeug auf einem zukommt?
Das Unangenehme, wohl mehr für einen Piloten als für mich, genau diese Bereiche sind nicht neu asphaltiert und wieder mit Schlaglöcher versehen.
So geht es weiter bis Nata, ein kleiner Ort wo die A3 und die A33 zusammen kommen.
Hier wird die Straße nun richtig schlecht, auch direkt in der kleinen Stadt.
Der Vorteil, alle fahren sehr langsam, der Nachteil, jeder nimmt die bessere Seite der Straße.

Die Nata Lodge, etwas außerhalb von Nata, hat Platz für mich, der ganze Campgound ist leer.

Es gibt zwei Plätze mit Stromanschlüssen, dafür auch gleich vier, also wird einer davon genommen.
Der Platz ist schön schattig, es gibt einige Palmen hier, auch der Pool ist schön, das Wifi funktioniert ehr weniger.
Der große Nachteil an dieser Lodge, sie ist sehr nahe an der A3 und man hört die LKWs, die hier von Süd Afrika nach Simbabwe oder Sambia und zurück langrauschen.