Botswana 2018 – 29.03.2018

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Botswana 2018 – Regenzeit II

** Maun – Ghanzi **

29 März 2018

Ich hätte gerne ein paar Tage bei Grassland Safari verbracht, aber auch hier erreiche ich leider keinen.
Grassland Safari ist ein privates Game Reserve an der Grenze zur Zentralkalahari. Man bringt Löwen, Leoparden, Geparden und die seltenen Wild Dogs hierher, die in der umliegenden Gegend auf Farmen sonst abgeschossen werden würden.
Hier ist genügend Platz und Wild vorhanden, sodass die Tiere hier in Ruhe leben und jagen können.
Aber jetzt zu Ostern werden wohl auch sie ausgebucht sein und über 100 Kilometer durch den Busch zu fahren, nur um zu erfahren, es ist kein Platz frei, ist nicht in meinem Sinn.
Somit entschließe ich mich, wieder in das Thakadu Camp bei Ghanzi zu fahren, das liegt auch im Busch, zwar ohne Löwen usw., aber es ist ruhiger als in Maun und in der Natur.
Feiertage in Afrika sind sehr interessant. Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, so wird dieser an nächsten Werktag nachgeholt.
Man hat hier also den Karfreitag als Feiertag, Samstag haben viele Betriebe geschlossen, Ostersonntag, Ostermontag und Osterdienstag, da der Feiertag vom Sonntag nachgeholt wird.
Somit haben die meisten also gleich 5 Tage frei, zusätzlich sind noch Osterferien, da schließen die meisten Betreibe gleich die ganze Woche.
Das nutzen sehr viele Süd Afrikaner um in den Urlaub zu fahren. Für sie ist Botswana auch recht günstig, da die Anwohner der SADC Staaten ermäßigte Preise bekommen.
Zusätzlich sind auch in Deutschland auch Osterferien und dadurch sind viele Campgrounds ausgebucht.
Au dem Weg nach Ghanzi gibt es wieder eine große Veterinärskontrolle, Kühlschrank, sowie Kontroller der obersten Boxen und ein kostenloses Bad für Schuhe und Reifen im Desinfektionsmittel.
Auch im Thakadu ist es voller geworden, viele nutzen dieses Camp für eine Nacht, da es sehr gut von Windhoek an einem Tag oder von Süd Afrika in einer Zweitagestour zu erreichen ist.
Ich habe nun schon viele, interessante Menschen kennen gelernt, aber hier lerne ich Emi kennen und sie top nun alle.
Emi ist Französin, wohnt in Barcelona und ist alleine mit dem Fahrrad unterwegs.
Alleine mit dem Fahrrad durch Botswana ist schon hart, aber sie hat ihre Tour in Kairo begonnen und will noch bis Kapstadt weiter fahren.
Mit dem Fahrrad von Kairo nach Kapstadt ist schon sehr extrem.
Sie mache öfters solche Touren, erzählt sie mir, z.B. mit dem Fahrrad durch Alaska.
Ich habe einen riesigen Respekt vor solchen Extremtouren, aber alleine mit dem Fahrrad und das als Frau, durch einige Länder in Afrika, finde ich schon etwas sehr verrück.
Wieder zieht ein Gewitter auf und es regnet und der Strom hier macht mir, wie so oft in Botswana, so oder so nicht den besten Eindruck.
Bei meinem ersten Besuch hier, stieg irgendwo hinter meinem Bakkie eine kleine Qualmwolke auf als ich die Sicherung eingeschaltet habe. Sicherheitshalber nehme ich dieses Mal einen anderen Platz, hier scheinen die Stromleitungen etwas neuer zu sein.

Ghanzi, 18 Grad, starker Regen und Wind, aber der Strom hält.