Botswana 2018 – Regenzeit II

Botswana 2018 – Regenzeit II

Grenzübergänge

Polizeikontrollen

und Kamele

Die häufigste Frage die mir bei den ganzen Kontrollen gestellt wurde:

Warum reisen sie alleine?

Das Einfachste ist ihnen das zu erzählen, was sie erwarten, oder für sie logisch klingt.

Ich mache Fotos, das braucht viel Zeit, da ist es besser alleine zu reisen.

Die zwei besten Fragen, die mir gestellt wurden, waren einmal am Grenzübergang Platjan von Süd Afrika nach Botswana:

Wenn sie alleine Reisen, warum haben sie dann vier Teller?

Was will man darauf antworten?

Weil ich nicht jeden Tag abwaschen will!

Vielleicht bekomme ich ja einmal überraschend Besuch!

Die gab es nur im Viererset!

Ich entschied mich spontan für:

da ist immer alles für vier Personen drin.

Mit dieser Antwort waren sie glücklich und zufrieden und das ich nur zwei Becher habe, ist ihnen nicht aufgefallen.

In Botswana, kurz vor Maun auf der A3, fragte mich eine Polizistin tatsächlich ob ich Priester oder Pfarre sei und darum alleine reisen würde.

Ich musste sehr lachen, verneinte und lud sie ein mit mir zu kommen, dann sei ich nicht mehr alleine unterwegs.

Sie sei verheiratet und könne nicht mitkommen, war ihre Antwort.

Bei den kleinen Grenzübergängen haben die Kollegen immer viel Zeit, kontrollieren schon einmal flüchtig das Auto und reden sehr gerne mit einem.

Wenn kontrolliert wird, ist es der Kühlschrank und die obersten oder vorderen Plastikboxen, mehr wurde nie kontrolliert.

An den Veterinärs Kontrollen wird schon einmal in den Fahrerraum geschaut, wenn dort Kisten oder Plastiktüten vorhanden sind.

Also immer alles im Gepäck verstauen, dann kann man auch Fleisch oder Obst und Gemüse mitnehmen.

Die Veterinärs Kontrollen in Botswana sind etwas unangenehm.

Es gibt einige Große, hier wird genauer kontrolliert, auch müssen die Schuhe und die Reifen des Fahrzeugs desinfiziert werden.

Aber es gibt auch viele kleine Kontrollpunkte an denen man teilweise kontrolliert oder durchgewunken wird.

Auch gibt es Kontrollpunkte bei denen überhaupt keiner ist.

Darauf, dass ich in Botswana in der Kalahari auf Kamele stoßen würde, war ich nicht vorbereitet.