23-Mar-2018 – Botswana

Bush – Telegraph

23 März

News from Botswana!


** Limpopo River Lodge – Khama **

Hallo meine Lieben!

Nachdem das Wetter in den letzten Tagen sehr schön war, fing es am frühen Morgen etwas zu regnen an.
Also hieß es schnell aufstehe und alles zusammen packen, noch ist es recht trocken, Kaffee gibt es später.
Der Regen hielt sich glücklicherweise in Grenzen und so ging es recht gut auf der Gravel Road weiter in Richtung B140.
Irgendwann tauchte ein großes Gate auf, hier wurde mir einfach geöffnet und ich konnte ohne Kontrolle weiter fahren. Es ist das Gate zum Limpopo Liadi Game Reservat, das man hier durchquert, aber Campgrounds gibt es wohl keine.
Ein zweites Gate kommt, wieder kann ich ohne Kontrolle oder Frage durchfahren, schon sind wieder Rinder auf der Straße.
Kurz vor Zanzibar, ein kleines Dorf und eine weiter Grenzstation zu Süd Afrika, ist wieder eine Veterinärskontrolle.
Die Dame möchte wirklich in mein Auto schauen, keine Problem, denn frisches Fleisch habe ich nicht mehr.
In Zanzibar ist die Straße ein kleines Stück asphaltiert, dann geht die relativ gute Gravel Road weiter.
Nur die Brücken in Botswana sind immer ein kleines oder größeres Erlebnis. In einem überwiegend flachen Land wird das Bauen von Brücken wohl niemals zu einer olympischen Disziplin werden.
Bei Martins Drift, den größten Grenzübergang hier, geht es auf die B140. Die ist asphaltiert, hat kaum Schlaglöcher und ist gut zu befahren.
Auch Pferde, Kühe, Schafe und Ziegen halten sich kaum an der Straße auf, das macht das Fahren entspannter, allerdings wird das Wetter zunehmend schlechter und es fängt wieder an zu regnen.
In Palapye, eine etwas größere Stadt, kommen meine Verkehrsregeln an ihre Grenzen.
Sechs oder sieben Ampeln direkt nacheinander, als ich an der ersten ankomme spring sie direkt auf Rot um. Also noch drüber gehuscht, halten wir halt an der zweiten Ampel an, die zeitgleich auf Rot umschaltete.
Irgendwie hier ist aber kein Platz zum halten, von rechts kommen die Leute aus einem Einkaufszentrum raus, also weiter fahren. Rechts das Einkaufszentrum, links Tankstellen, die vielen Ampeln direkt hintereinander, da vorne muss ich links abbiegen, Augen zu und durch.
Zum Glück war keine Polizei hier, auch fährt man in Botswana sehr zivilisiert und keiner hat sich aufgeregt, dann war meine Fahrt wohl nicht so wild.
In Botswana fahren die Leute rücksichtsvoll und sehr anständig. An den Zebrastreifen wird gehalten, wenn jemand die Straße überqueren will. Kommt man aus einer Seitenstraße oder Einfahrt oder will man die Gegenfahrbahn queren, so wird man durchgelassen.
Nur bei den Landstraßen wird ziemlich schnell gefahren, 120 Km/h sind erlaubt, ein für mich zu großes Risiko bei den Schlaglöchern und Tieren an den Straßen.
Es geht auf der A14 weiter bis Serowe, ein paar Kilometer hinter dem kleinen Ort ist die Khama Rhino Sanctuary.
Da es immer noch regnet, wieder einmal so richtig, will ich zwei Nächte bleiben. Vielleicht habe ich ja Glück und bekomme dann noch etwas Sonnenschein ab.
In der Rezeption frage ich nach einem Platz für mich, nach einem Telefonat mit dem Campground bekomme ich Platz Nr. 5 zugeteilt.
Nachdem ich wieder alle Papiere ausgefüllt und bezahlt habe, bekomme ich noch den Weg zum Campground erklärt und die Wege im Park.
Eine Karte von dem Gebiet gibt es nicht, die muss man kaufen, aber mein Openstreetmap kennt auch diese Wege.
Außerhalb der Rezeption, unter einem Dach, sitz ein Mann, auch hier muss ich wieder alles in einem Buch registrieren, Name, Anschrift, Reisepass Nummer, Kennzeichen usw. Witzig ist auch, dass man den Autotypen und die Farbe des Wagens immer mit in das Buch eintragen muss.
Der Campground liegt einige Kilometer von der Rezeption im Reservat, ist wie oft in Botswana recht einfach und ohne Strom, aber es gibt Toiletten und Duschen mit warmem Wasser.
Man hört die Autos auf der A14 fahren, zum Glück ist nachts nicht viel Verkehr, auch gehen Strommasten hier vorbei und der Transformator brummt, nicht so schön.
Es regnet noch immer, also geht es einmal zum ersten Wasserloch, dort kann ich auch im Auto sitzen.
Tatsächlich sind hier gleich zwei Nashörner beim Baden im Regen zu beobachten, nicht besonders aufregend. hoffentlich ist das Wetter morgen wieder besser.

  • Und was Sie betrifft, Treuer Leser …
    … lange Tage und angenehme Nächte!

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