20-Mar-2018 – Süd Afrika

Bush – Telegraph

20 März

News from South Africa!


** Mapungubwe **

Hallo meine Lieben!

Die Fahrt von Hoedspruit zum Mapungubwe National Park verlief ohne Probleme, keinerlei Kontrollen dieses Mal.
Der Mapungubwe National Park liegt im Nordosten von Süd Afrika an den Grenzen zu Botswana und Simbabwe.
Die Landschaft hier wird von Granitfelsen und Mopane Trees dominiert, auch gibt es viel Baobab Bäume.
Den Park verstehe ich nicht ganz, er ist zweigeteilt. Der Haupteingang liegt an der R572, der Campground befindet sich im zweiten Teil des Parks und ist über die R521 und einer Privatstraße, der Dan Staat Gravel Road, zu erreichen.
Zuerst muss man zum Haupteingang fahren um sich dort anzumelden. Anschließend fährt man wieder 45 Kilometer zurück, kommt durch eine große Plantage und erreicht anschließend ein zweites, kleines Gate, das in den zweiten Teil des Parks mit dem Campground führt.
Der Campground ist ein typischer Süd Afrikanischer Parkcampingplatz mit Strom, warmen Wasser und Braai Plätzen.
Es gibt allerdings nur eine Toilette und eine Dusche, jeweils für Männchen und Weibchen. Auf der gegenüberliegenden Seite gibt es eine Küchenzeile und eine Behindertentoilette/Dusche.
Zum Glück gibt es sie, denn der Wasserdruck auf der Seite mit den Toilette/Duschen war so niedrig, das Duschen nicht möglich war.
Die andere Seite funktionierte ohne Probleme, also benutzen alle die Behindertentoilette.
Wie immer in Südafrika ist der Campground durch einen kleinen, elektrischen Zaun gesichert, wobei diese Sicherung sicherlich kein Hindernis für irgendein Tier ist.
Vor allem, wenn die Elefanten hier am Campground vorbeiziehen, sieht das kleine Kabel doch recht nutzlos aus.
In beiden Teilen des Parks gibt es viele Elefanten, Zebras, Giraffen und Wasserböcke, die üblichen Tiere in den Parks.
Löwen, Geparden, Leoparden und Nashörner habe ich nicht gesehen, auch keine Spuren entdecken können, aber es soll sie hier auch geben.
In dem Teil des Parks mit dem Campground gibt es einige Wege die man fahren kann, allerdings trifft man immer wieder Zäune, deren Sinn ich nicht nachvollziehen kann. Gatter gibt es keine und somit können die Tiere frei laufen.
Will man zum Hauptteil des Parks, muss man wieder durch das kleine Gate, über die Dan Staat Gravel Road und die R521, zum Haupteingang fahren.
Die Dan Staat Gravel Road kann man in beide Richtungen befahren, im vorderen Teil ist die Plantage, im hinteren Teil befinden sich einige private Lodges.
Durch den Park führen mehrere Routen, wovon eine direkt am Limpopo River entlang führt. Hier verlaufen aber viele Strommasten und alle paar Meter ist eine Pumpstation vorhanden.
Die vielen, nutzlosen Zäune, Strommasten und Pumpstationen stören das Bild eines Nationalparks sehr.
Laut der Beschreibung und der Ausschilderung sind einige Routen nur mit einem 4×4 zu befahren, wobei die meisten gut sind, so dass man sie auch mit einem 4×2 befahren könnte.
Nur die letzte Route, der Kanniedood Loop, ist sogar für ein 4×4 Geländefahrzeug eine kleine Herausforderung. Da spielen die Tiere und die Umgebung keine Rolle mehr, hier muss man sich auf das Fahren über die Steine, durch die Wassergräben und über sehr steilen Hügel konzentrieren.

  • Und was Sie betrifft, Treuer Leser …
    … lange Tage und angenehme Nächte!

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