19-Mar-2018 – Süd Afrika

Aufrufe: 78

Bush – Telegraph

19 März

News from South Africa!


** Hoedspruit **

Hallo meine Lieben!

Ich nutzte die Zeit in Hoedspruit um mein Auto wieder etwas auf Vordermann zu bringen und neue Lebensmittel einzukaufen.
Erst bekam mein Bakkie eine schöne, lange Autowäsche. Hier in Afrika wird aller per Hand gemacht, Außen- und Innenwäsche und es kostet nicht so viel, wie ein Gang durch die Waschstraße bei uns.
Anschließend ging es zur Werkstadt, die Handbremse meines Bakkies sollte auch dringend wieder funktionieren.
Keine Termine in 14 Tagen oder drei Wochen und kein langes Anmelden.
Ich bin von Sand und Dreck, der sich durch das Wasser irgendwo in der Mechanik festgesetzt hatte, ausgegangen.
Leider hatten sich die Trommeln verzogen und somit die Bremsbacken einseitig abgenutzt.
Das kann gut vom Wasser kommen, so der Mechaniker und nun bekam mein Bakkie neue Bremsen und neue Trommeln.
Schnell noch zum Friseur, ich sehe aus als würde ich aus dem Bush kommen und bei Fig und Beans einen Kaffee trinken.
Schon kamen die nächsten, ehemaligen Kollegen von Bushwise vorbei und alle waren über meinen Besuch sehr überrascht, genau wie ich selber.
Pierre hat ein wunderschönes Haus in einer Anlage direkt hinter Hoedspruit mitten im Busch gemietet. Nur als Übergang, da das eigentliche Haus in dem er wohnt und auch gemietet hat, wird gerade renoviert.
Ich bekam mein eigenes Zimmer mit einem richtige Bett, eigener Dusche und WC. Die vier Tage bei ihm waren wie ein Urlaub für mich und ich genoss die Zeit in vollen Zügen.
Pierre hatte Bushwise früher verlassen und baut sich nun sein eigenes Travelagent Unternehmen auf, wobei er spezielle, etwas gehobene, geführte Reise für zwei bis acht Personen anbietet. Er ist auch gleichzeitig der Guide, holt die Leute vom Flughafen ab, fährt sie zu den einzelnen Lodges und bringt sie wieder zum Flughafen zurück.
Auch hat er für den Sommer eine Tour durch Namibia, wobei er aber noch nie dort war. Da ich mich etwas in Namibia auskenne, konnte ich ihm bei der Ausarbeitung dieser Tour unterstützen und viele Tipps geben.
Tatsächlich regnete es am dritten Tag auch hier, der Regen folgt mir doch ständig und das mit Ausdauer.
Ich nutzt die Zeit um mir Gedanken über meine weitere Tour zu machen und kam zum Ergebnis, der einfachste und kürzeste Weg ist wieder zurück nach Botswana in den Tulli Block zu fahren und vorher noch zwei Tage im Mapungubwe National Park zu verbringen.
Von hier aus ist es nicht mehr weit zur Grenze nach Botswana, so dass ich dort am letzten Tag meines Siebentagevisums ausreisen kann.
Es war eine tolle und lustige Zeit bei Pierre und für die vier Nächte, die ich bei ihm wohnen konnte, kann ich ihm nicht genügend danken.

  • Und was Sie betrifft, Treuer Leser …
    … lange Tage und angenehme Nächte!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.